Wolfgang Siegel

Psychologischer Psychotherapeut
Fachpsychologe für Rechtspsychologie
Supervisor

Über das Entgiften von Herz und Hirn

Mein Herz brennt für alles, was ein Leben gut macht. Gute Psychotherapie verwandelt das angstvollen Kreisen um die eigene Person in einen Tanz mit anderen und mit der Welt. Braucht man für diese Verwandlung einen Tanzlehrer, einen Psychotherapeuten? Nicht unbedingt, behaupte ich.

Auf jede Person, der ich als Psychotherapeut helfen kann, kommen zehn neue Anfragen, oft voll Verzweiflung und Dringlichkeit. Sie müssen meist erst einmal Schlange stehen auf langen Wartelisten hinter 10, 20 oder gar 50 psychisch Notleidenden. Noch schaffen wir Therapeuten in unserer Praxisgemeinschaft in Dortmund-Kirchlinde den Rückruf. Für wenige Worte am Telefon bedanken sich viele ganz herzlich, selbst wenn wir sie auf monatelanges Warten verweisen müssen. Wir wissen, dass es für viele Anrufer noch schlimmer wird, wenn sie gar nichts vom Therapeuten hören, und rufen zurück.

Auf meiner Website zeige ich neue Perspektiven zur Bewältigung psychischer Krisen auf, die vielleicht die Abhängigkeit von Psychospezialisten auflösen können. Wie bringen wir uns selbst, gemeinsam mit anderen, das Tanzen auf dem Parkett des Lebens bei? Wie lernen wir klug um das bestmögliche Überleben zu kämpfen im Haifischbecken unserer Konkurrenzgesellschaft, in dem immer mehr Ahnungslose sich von der Geldgier fressen lassen – von der eigenen wie von der Profitgier anderer? Das Klopfen kann für den, der hartnäckig dran bleibt, ein guter Schritt aus der psychischen Klemme sein.

Psychotherapie handelt immer nur von Bruchstücken des Lebens. Beispielsweise kann das Trauma nach einem Arbeitsunfall gut behandelt werden. Das Leben als Ganzes ist viel umfassender - und nahrhafter. Die beste seelische Ernährung besteht darin, dass uns unser Leben total wichtig ist und wir uns weder verdummen, noch freiwillig ausbeuten lassen. Wurzeln schlagen und Flügen wachsen lassen, darum müssen wir uns selbst kümmern, das kann uns kein Arzt, kein Psychologie, kein Priester abnehmen.

Unser halbes Leben können wir im Alleingang aus eigener Kraft verschönern. Um uns auf die vollständige Befreiung hin zu bewegen, müssen wir darüber hinaus einen guten, nein den bestmöglichen Draht zu den anderen Menschen, zur Natur, zur unserer Arbeit und zu unserem Körper aufbauen. Weniger als bestmöglich kommt nicht in Frage, weil weniger bedeutet, dass ich mich mit meinen destruktiven Mustern abfinde. Dann wird es nichts mit Befreiung und Glück. „Bestmöglich“ heißt auch, dass ich nicht besser sein will, als ich bin. Denn das ist nicht möglich. Hören Sie damit auf, mit Ihrem Schicksal zu hadern und über die eigenen Unzulänglichkeiten zu klagen. Dann beginnt Ihr bestmögliches Leben. Das ist jederzeit möglich, egal ob Sie ein 18-Jähriger oder eine 80-Jährige sind, ob Sie Professorin oder Hilfsarbeiter sind, ob Sie sich von der vielen Arbeit fast erschlagen fühlen oder vor lauter Langeweile in der Arbeitslosigkeit ersticken, ob sie kerngesund sind oder sich mit körperlichen Schwächen herumschlagen.

Sehr neugierig schaue ich auf die Komplexität des Lebens. Ich studiere seit langem unsere Gemeinsamkeiten in der Psyche. Wir alle, Therapeuten wie Patienten oder Klienten, haben dieselbe „Hardware“. Wir funktionieren nach denselben Prinzipien. Warum sollten hilfreiche Erkenntnisse nur in der Therapie zur Anwendung kommen und nicht jedem Menschen im Alltag zur Verfügung stehen?

Viele psychische Probleme (ob es eines Tages für alle Probleme gilt, weiß ich nicht) können auch ohne Psychotherapeuten und Psychopharmaka aufgelöst werden, wenn man dahinter kommt, wie die Angstproduktionsmaschine uns zu kopflosen Schafen macht, die gierig alles fressen, um die Angst zu reduzieren – und nicht merken, dass sie nur ihre Angstmaschine füttern. Es ist mir jedes Mal ein großes Vergnügen, dieser Maschine den Garaus zu machen, auch wenn es erst einmal nur in Ansätzen geschieht. Denn es tut schon gut, wenn der Angstmotor wenigstens ins Stottern gerät. In meiner Website finden Sie viel Sand für Ihr Angstgetriebe. Und ich werde regelmäßig für Nachschub sorgen. Streuen müssen Sie den Sand schon selbst, um die Angstmaschine zum Stillstand zu bringen.

„Die Angst vor unserem Innenleben“ ist der Brennpunkt all unserer Probleme. Die Angst vor dem, was wir fühlen, beispielsweise vor unseren traumatischen Erinnerungen oder vor den Verboten, die Eltern zu sehen, wie sie wirklich waren und sind, aus allem Unverdauten unserer Vergangenheit braut sich das Gift unserer Angst vor uns selbst zusammen, die Angst vor dem eigenen Fühlen und selbstständigen Denken, das uns von einem klugen und glücklichen Leben abhält.

„Achtsamkeit“ ist ein neues Schlagwort, nicht nur in der Psychotherapie. Es ist eine Art Allheilmittel, das aber „richtig“ angewandt werden muss. Wenn der Geist ganz still wird (s. rechts), dann kann er tatsächlich seine Probleme lösen. Achtsamkeit räumt das psychische Chaos auf, das jeder aus Hilflosigkeit in sich selbst erzeugt.

„Klopfen“ ist ein neues, mächtiges, heilsames Instrument, das Therapeuten entwickelt haben. Damit kann die Angstproduktionsmaschine, die wir selbst in Gang halten, gestoppt werden und damit die Hälfte unserer Probleme gelöst werden. Klopfen schafft in uns Ordnung durch Achtsamkeit. Es kann von jeder Person universell eingesetzt werden zur Lösung kleiner und großer Probleme. Bedingung dafür ist, dass Ihnen Ihr ganzes Leben wirklich wichtig ist und Sie gewillt sind, alles Verdrängte ans Licht zu holen, damit es nicht mehr Ihr Leben beschweren kann.

„Andersleben“ ist eine neue Antwort auf Probleme, die wir nicht allein lösen können. Diese andere Hälfte unserer Probleme entsteht aus dem Chaos in unseren mitmenschlichen Beziehungen, aus der Konkurrenz und der Gewalt. Wir müssen sie deshalb auch gemeinsam mit anderen Menschen zu einem Ende bringen. Es gibt so viel Freude und Freunde durch Verbundenleben. Nebenbei bemerkt, Geldverdienen gehört da nicht hinein.

Klopfen und Verbundenleben passen auch wunderbar zusammen.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Stöbern auf meiner Website und in den Infobriefen, in denen ich über die Geschenke schreibe, die das Leben mir in Form von neuen Entdeckungen bereitet. Sie können alles kostenlos downloaden und mit dem Verweis auf meine Website weiterverbreiten. Soweit es mir möglich ist, gehe ich auch gern per Email auf persönliche Fragen ein.

 

Niemand hat ein Patentrezept zum Glück, auch nicht Psychotherapeuten. Jeder Mensch kann nur für sich selbst herausfinden, wie er zufrieden leben kann. Unser aller Wohlbefinden entsteht nicht durch positives Denken, sondern durch gute Beziehungen zu den anderen Menschen, zu unserer Arbeit, zur Natur und durch achtsamen Umgang mit unserem Körper. Die Fähigkeit dazu gilt es zu entfalten.

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