Angst

Mein Therapieansatz

Zentrales Element der Bewältigung von Ängsten ist das Wahrnehmen und Auseinandersetzen mit den alten Erinnerungen. „Alte“ Erinnerungen müssen nicht viele Jahre alt sein, sie können auch gestern entstanden sein. Alles, was nicht in der Gegenwart geschieht, ist in diesem Sinne „alt“. Schlimme Erlebnisse oder Lebensumstände aus der Kindheit können genauso Ängste produzieren wie Traumatisierungen, d.h. seelische Verletzungen, die erst in jüngster Zeit geschehen sind.

Ich lege in der Therapie sehr viel Wert darauf, dass die Patienten die Mechanismen der Angst verstehen. Dabei geht es nicht darum, eine psychologische Theorie der Angst zu verstehen, sondern entscheidend ist, dass die Patienten mit meiner Hilfestellung durch Selbstbeobachtung herausfinden, wie die Angst in ihnen entsteht und funktioniert. Das bedeutet, dass man aufhört, die Angst „wegmachen“ zu wollen, sondern dass man sich der Angst und ihren Wurzeln stellt. Wenn man vor der Angst nicht mehr wegläuft, entsteht ein heilsamer Prozess, durch den Angstfreiheit möglich wird.

Klopfen verbessert enorm die Angstbewältigung. Je besser der Wirkmechanismus des Klopfens verstanden wird, umso größer ist die Bereitschaft, auch allein zu klopfen, wenn Angst oder andere negative Gefühle auftauchen.

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